Erstellt am 06. April 2011, 00:00

Im Dienste der Allgemeinheit. RICHARD VOGLER über die Ressourcen der Feuerwehr und des Roten Kreuzes.KOMMENTARDie Mattersburger Feuerwehr zog Bilanz, auch das Rote Kreuz hielt vergangenes Wochenende seine ordentliche Bezirksversammlung ab und die vorgelegten Fakten sind beeindruckend.

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Die Mattersburger Feuerwehr zog Bilanz, auch das Rote Kreuz hielt vergangenes Wochenende seine ordentliche Bezirksversammlung ab und die vorgelegten Fakten sind beeindruckend. Die Zahl der technischen Einsätze bei der Feuerwehr ging zwar etwas zurück, mit dem großen Anstieg an Brandeinsätzen und Brandsicherheitswachen wurden die Dienste der Florianis im vergangenen Jahr 265 Mal benötigt – um elf Einsätze mehr als im vergangenen Jahr. Auch beim Roten Kreuz nimmt der Aufwand zu. 2009 gab es 7.076 Transporte, 2010 waren es 7713.

Was an der Sache imponierend ist: Diese Arbeiten leisten fast ausschließlich freiwillige Mitarbeiter, die ihre Zeit aus purem Idealismus opfern. Die personellen Ressourcen sind vorhanden und die Tendenz dabei ist steigend, denn beim Roten Kreuz kamen 140 (!) neue freiwillige Mitarbeiter im vergangenen Jahr dazu. Schwieriger gestaltet sich die Sache bei den finanziellen Ressourcen. Für das dringend benötigte Feuerwehrauto – das derzeit benutzte ist bereits 38 Jahre alt – sind sich Feuerwehr und Stadtgemeinde in punkto Finanzierung noch nicht einig. Dennoch: Im Sinne der Bevölkerung ist es ein Muss, dass die Gemeinde die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt.

r.vogler@bvz.at