Erstellt am 11. Mai 2011, 00:00

Jugend ist im Aufschwung. RICHARD VOGLER über den Nachwuchs in der Politik.KOMMENTARDie Zahlen können sich sehen lassen: In den 19 Gemeinden des Bezirks Mattersburg werden bis Ende des Jahres zehn weitere Jugendgruppierungen hinzukommen.

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Die Zahlen können sich sehen lassen: In den 19 Gemeinden des Bezirks Mattersburg werden bis Ende des Jahres zehn weitere Jugendgruppierungen hinzukommen. Die Gründe, warum sich die Jugendpolitik in die positive Richtung entwickelt, liegen auf der Hand: Zum einem wird, um personell für die Gemeinderatswahlen gut bestückt zu sein, bereits seit einiger Zeit heftig geworben.

Weiters sind oder waren drei sehr ambitionierte Jung-Politiker am Werk. Obmann Martin Giefing brachte frischen Schwung in die Bezirks-SJ, die beiden ehemaligen Parteichefs Peter Pregl (Junge Freiheitliche) sowie Michael Piller (JVP), die vor kurzem abdankten, leisteten solide Vorarbeit.

Ein weiterer Grund: Die Zunahme an jungen Menschen, die sich in der Politik engagieren, ist auch ein Zeichen dafür, dass sich die Bewusstseinsbildung der Jugendlichen verstärkt, etwas selber verändern zu wollen.

Und was man nicht vergessen darf: Die Parteien sind sich bewusst geworden, dass wie im Sport gute Nachwuchsarbeit die Basis für die zukünftigen Erfolge ist.

r.vogler@bvz.at