Erstellt am 08. Oktober 2013, 02:04

Klare Linie mit leichtem Defizit. Christian Pöltl über die erfolgreiche Hinrunde Deutschkreutz‘. Der FC Deutschkreutz absolvierte bisher, trotz der kürzlich kassierten Niederlage in Rohrbach, eine vorzeigenswerte Hinrunde.

Der FC Deutschkreutz absolvierte bisher, trotz der kürzlich kassierten Niederlage in Rohrbach, eine vorzeigenswerte Hinrunde. Dem Trainerduo Alfred Wagentristl/Maurizio Zoccola ist es seit Amtsantritt gelungen dem Spiel der Kreutzer eine klare Linie zu verpassen, dem Team eine Struktur zu verleihen.

Schon längst hat sich das Hauptelement des FCD-Erfolgsrezepts umgesprochen: Mit langen Bällen wird raumüberbrückend agiert, intensiv nachgepresst. Eine taktische Variante, die aufgrund ihrer Zweckmäßigkeit Lob finden sollte, Fußballexperten zunehmend Gefallen an den oftmals verpöhnten langem Ball finden lässt, die jedoch auch Tücken mit sich bringt.

Einerseits braucht es hierfür ein adäquates „Spielermaterial“, welches sich vor allem durch druckvolle Außenverteidiger und ballsichere „Sechser“ auszeichnet. Dies zeigte auch das Frühjahr, als es noch nicht so lief und ebenso die dieswöchige Niederlage im Gansbären-Stadion, die zudem belegte, dass der FCD zwar über gute Kicker verfügt, die jungen Kaderspieler trotz ihrer großen Courage und hohen Ambitionen allerdings am Beginn ihrer Entwicklung stehen. Die zweite Tücke steckt hinter der Frage: Wie „verteidigbar“ ist diese Spielanlage? Die letzten Wochen zeigten: Die Ligacoaches stellen ihre Teams immer besser darauf ein.