Erstellt am 15. Juli 2015, 09:57

von Richard Vogler

Andere Pläne und die Chemie. Richard Vogler über den Abschied von Uschi Zezelitsch.

Im Jahre 2009 wurde die Bauermühle neu eröffnet. Nachdem dort ein Jahr lang „nur“ Veranstaltungen abgehalten wurden, traf die Gemeinde mit dem Engagement von Uschi Zezelitsch als künstlerische Leiterin die richtige Entscheidung. Die Besucherzahlen bei den Veranstaltungen steigen seitdem stetig und Zezelitsch verpasste der Bauermühle auch einen neuen „Anstrich“.

Die Menschen verbinden die „Mühle„ mit dem Maskottchen „Willi, der Wulkafrosch“ und zahlreiche Events setzen auf die Öko-Schiene. Das Erfolgsgeheimnis dabei? Künstlerisches Talent, gepaart mit innovativen Ideen und Herzblut, das Zezelitsch in „ihre“ Bauermühle steckte. Der Abschied mit Ende des Jahres kommt somit doch etwas überraschend und auch der unbändige Wille der Stadtgemeinde, Zezelitsch zum Weitermachen zu überreden, wird vermisst. Was den Schluss zulässt, dass nicht nur andere Zukunftspläne von Zezelitsch der Grund für die Trennung waren: Die Chemie zwischen Stadtgemeinde, Geschäftsführung und Zezelitsch scheint nicht mehr die beste gewesen zu sein.