Erstellt am 02. September 2015, 08:44

von Richard Vogler

Die Angst vor dem Unbekannten. Richard Vogler über die Maßnahmen für Flüchtlinge im Bezirk.

Seitdem die Flüchtlingswelle im Anrollen ist, vernimmt man immer wieder Meldungen, wonach eine große Zahl an Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen ist. Seit Donnerstag vergangener Woche sind diese schrecklichen Ereignisse auch im Burgenland „greifbar“, denn in Parndorf sind 71 Asylwerber elendig erstickt.

Auch wenn dies die Politik nun als Anstoß für konkrete Maßnahmen nehmen wird, steht außer Zweifel, dass in den nächsten Wochen und Monaten die Zahl an Flüchtlingen in Österreich weiter steigen wird.

Um Asylwerber zu integrieren, setzten im Bezirk Mattersburg bislang vereinzelt Pfarren Zeichen, indem sie Flüchtlinge in Pfarrheimen unterbrachten. Die Ortschefs hingegen geizten bislang mit konkreten Maßnahmen, lediglich Pöttsching will Asylwerber im ehemaligen Polizeigebäude unterbringen.

Ein Umstand, der zu denken gibt. Denn auch wenn es in der Bevölkerung naturgemäß Widerstand gibt, könnten gerade die Bürgermeister dadurch ein Zeichen setzen und somit die Angst vor dem Unbekannten der Bevölkerung nehmen..