Erstellt am 06. Mai 2015, 11:43

von Richard Vogler

Die Helden des Alltags. Richard Vogler über die freiwilligen Helfer, die unentgeltlich ihre Zeit opfern.

Dramatische Szenen spielten sich vergangene Woche ab. Bei einem PKW-Brand machte sich die Stadtfeuerwehr an die Löscharbeiten, ehe es eine extreme Stichflamme gab. Verletzt wurde dabei niemand. Das Ganze verdeutlicht jedoch, dass Blaulichtorganisationen immer wieder ihr Leben – noch dazu ohne Bezahlung – riskieren. Die „Abgeltung “ erfolgt zumeist in Form von Ehrungen und Auszeichnungen wie zum Beispiel bei der Sicherheitsgala (einen Bericht dazu finden Sie auf den Seiten 35, 90 und 91). Dort wurden unsere „Blaulichthelden“ – stellvertretend für die Freiwilligen aus dem Burgenland – ausgezeichnet.

Das „Werkl am Laufen“ zu halten wird jedoch immer schwieriger. Das Veranstalten von Festivitäten – einer wichtigen Einnahmequelle – wird durch Behördenauflagen erschwert und es trudeln anonyme Anzeigen ein. Dies alles sollte man bedenken, wenn das nächste Mal die Feuerwehr um eine Spende bittet. Denn die Organisationen sind immer mehr auf diese finanzielle Hilfe angewiesen, um einen geordneten Betrieb aufrecht zu erhalten.