Erstellt am 18. Februar 2015, 09:51

von Richard Vogler

Endlich ein richtiges Signal. Richard Vogler über die Vorgangsweise der ÖBB beim Zugproblem im Bezirk.

Nach langem Hin und Her gibt es nun endlich eine nachhaltige Lösung des Problems für die Zugpendler zwischen Mattersburg und Wiener Neustadt.

Der Wirbel war zunächst groß, denn wenn die Kinder morgens in die Schule fuhren, gab es lediglich einen Waggon. Dieser war zumeist überfüllt oder – was bei vielen Eltern für großen Ärger sorgte – einige Kinder konnten sogar den Weg in die Schule mit dem Zug erst gar nicht antreten.

Nach wöchentlichen Berichten der BVZ und Interventionen von Landeshauptmann Hans Niessl schaltete sich ÖBB-Vorstandsvorsitzender Christian Kern selbst ein. Seit Montag dieser Woche gibt es nun einen fixen zusätzlichen Waggon, womit der Platzmangel somit auch behoben ist.

Auch wenn es lange gedauert hat, bis eine Lösung gefunden wurde, ist letztlich mit Einsatz und Engagement vieles bewegt worden. Und vielleicht hat der Großkonzern ÖBB auch aus seinem Fehler, dem Nichtreagieren, gelernt. Denn vor allem Kundenservice und Dienstleistung sollte bei der ÖBB ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.