Erstellt am 01. Juli 2015, 09:45

von Richard Vogler

Gleiches Recht für alle. Richard Vogler über die Absage der "Sless" und die Rolle der BDGA dabei.

Die Beach-Party "Sless" des Sigleßer Burschenschaftsvereins war neben der "Lütü" in Baumgarten das Veranstaltungs-Event für Jugendliche schlechthin im Bezirk – vergangenes Jahr waren rund 3.500 Partytiger vor Ort. Nun wurde das Event überraschend abgesagt. Grund dafür ist die Angst vor einer Anzeige des „Bündnisses der Gastronomie Österreichs“ (kurz BDGA). Dieses prangert dabei fehlende Gemeinnützigkeit an.

Dass die „kleinen Festl“ wie etwa jene von Kinderfreunden, Naturfreunden oder auch einer JVP-Ortsgruppe im Sinne der Gemeinschaft sind, steht außer Zweifel und diese werden in der Regel auch nicht abgestraft. Bei Mega-Veranstaltungen wie eben der „Sless“ in Sigleß ist jedoch Fakt, dass bei 3.500 Besuchern eine Menge an Geld eingenommen wird. Bis letztes Jahr wurde nach dem Motto „Wo kein Kläger, da kein Richter“ vorgegangen.

Dass die Gastronomen nun auf die Barrikaden steigen und „gleiches Recht für alle“ einfordern ist – vor allem in jenen Zeiten, wo die Wirten ums Überleben kämpfen – nur allzu verständlich.