Erstellt am 10. Dezember 2014, 13:16

von Richard Vogler

Integration in kleinen Gruppen. Richard Vogler über sinnvolle Asylpolitik am Beispiel Mattersburg.

Vor Kurzem griff der Mattersburger Stadtpfarrer Günther Kroiss das Flüchtlingsthema auf und setzte konkrete Schritte: Im Mattersburger Pfarrheim wurde Platz für zwei Asylanten-Familien geschaffen. Eine weitere Gemeinde im Bezirk folgte – auch in Rohrbach wurde Platz für eine Flüchtlingsfamilie geschaffen.

Mittlerweile sind einige Wochen vergangen und die Neuankömmlinge haben sich eingelebt. In Mattersburg sind die Kinder in der Volksschule oder im Kindergarten, zudem besucht die gesamte Familie einen Deutschkurs. Und auch in Rohrbach ist der Vater der Familie bereits Mitglied eines Vereins. Am Beispiel Mattersburg erkennt man, dass Integration vor allem in kleinen Gruppen funktionieren kann. Große Asylzentren errichten und Ängste schüren, ist der falsche Weg.

Bei der „sanften Integration“ werden Vorurteile und Ängste schon im Vorfeld beseitigt. Denn letzten Endes geht es beim Asylthema immer um in Not geratene Menschen, denen geholfen werden muss. Daran sollte man nicht nur in der Weihnachtszeit denken.