Erstellt am 11. März 2015, 06:00

von Richard Vogler

Keine Planung auf Sicht. Richard Vogler über den Umbau des Mattersburger Gymnasiums.

Eine Menge Geld - geschätzte 9,4 Millionen Euro - nimmt die Belig (Beteiligung- und LiegenschaftsgmbH des Bundes) in die Hand, um in den Standort des Mattersburger Gymnasiums zu investieren.

Was auf den ersten Blick wie eine Modernisierungsmaßnahme aussieht, relativiert sich auf den zweiten. Ein Großteil der Summe ist notwendig geworden, um den Zubau abzureißen, weil dieser bereits nach 13 (!) Jahren baufällig geworden ist und somit neu gebaut werden muss.

Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die dann bestehende Infrastruktur auf jeden Fall auf dem letzten Stand sein, in Sachen Kapazität bleibt jedoch alles beim Alten. Denn obwohl die nutzbare Fläche vergrößert wird, gibt es dann nach wie vor die gleiche Anzahl an Klassenräumen (30 Stück). Angesichts der Tatsache, dass es bereits jetzt 32 Schulklassen im Gymnasium gibt und die Schülerzahl in den letzten Jahren sukzessive gestiegen ist, liegt folgender Schluss nahe: Aus den Fehlern der Vergangenheit wurde nicht gelernt, eine längerfristige Planung wird schmerzlich vermisst ...