Erstellt am 09. Januar 2013, 00:00

KOMMENTAR. Im politischen

Vor den Gemeinderatswahlen im vergangenen Oktober musste Forchtensteins SPÖ-Ortschefin Ricki Reismüller mit einer Mandaten-Minderheit regieren. Nach dem Urnengang im vergangenen Oktober hat sich das politische Blatt in der Burggemeinde jedoch gewandelt.

Reismüller regiert weiter, besitzt mit ihrer Fraktion jedoch auch die absolute Mehrheit und die Art und Weise, wie im Gemeinderat agiert wird, hat sich anscheinend auch gewandelt. Die ÖVP konnte das Budget nicht mittragen und zog aus dem Gemeinderat aus. Mit dem Sitzungs-Boykott setzte die Volkspartei rund um Neo-Vize Josef Neusteurer auf jeden Fall ein Zeichen. Die zukünftige Zusammenarbeit wird sich mit diesem Schritt schwierig gestalten. Allerdings befindet sich die Forchtensteiner Volkspartei dabei auch in einem politischen Dilemma: Stimmt man bei allem mit, zeigt man keine Kanten. Sagt man jedoch zu allem nein, steht man nur als Streithansl da.