Erstellt am 19. September 2012, 00:00

KOMMENTAR. Es kann durchaus auch reichen

Wenn man nach knapp einem Meisterschaftsviertel am Tabellenende steht und sieben Punkte Rückstand auf das Tabellenmittelfeld hat, ist eine Analyse angebracht. Die Rede ist vom Aufsteiger in die 2. Liga Mitte, dem SV Antau.

Der Vorstand stellte bereits bei der Aufstiegsfeier im Juni fest, dass in Sachen Personalpolitik keine großen Sprünge gemacht werden können und man – von ganz kleinen Veränderungen abgesehen – mit der bestehenden Truppe versuchen würde, sich in der 2. Liga zu halten. Die Mannschaft ist ein gutes Kollektiv, dazu jung und kampfkräftig genug, um das zu schaffen. Nach sieben Runden muss man aber leider feststellen, dass Einstellung und Biss zu wünschen übrig lassen. Gerüchte um eine schlechte Matchvorbereitung einiger Akteure machen regelmäßig die Runde. Kampfmannschaftsspieler planen Wochenendausflüge und fehlen beim Punktespiel. Verletzte Spieler tragen während ihrer Zwangspause wenig dazu bei, raschestmöglich fit zu werden, und beim 1:4 in Zemendorf vermisste selbst Präsident Ernst Bucsich entsprechende Derby-Leidenschaft.

Dass es grundsätzlich reichen könnte, zeigte die denkbar knappe 2:3-Niederlage bei Meisterkandidat Forchtenstein. Übrigens: Damals stark ersatzgeschwächt!

ta.zvb@ltsirtnegaw.a