Erstellt am 16. Dezember 2015, 09:59

von Michael Kremser

Mangel bei Sozialpolitik.

Im scheidenden Jahr hat vor allem ein Thema die Berichterstattung in den Medien geprägt: Der andauernde Flüchtlingsstrom. Bundesweit wurden zwar Vorgaben gemacht – landesweit allerdings Weniges davon umgesetzt, denn es waren vor allem Private, die sich dafür einsetzten, Notleidenden auf der Flucht zu Helfen. Nicht vergessen darf man aber auch, dass es hierzulande notleidende Menschen gibt. Auch hier sind aber vor allem von Privatpersonen initiierte Engagements dahinter, einen sozialen Beitrag zu leisten. Wie der aktuelle Fall betreffend der fehlenden Betreuungsmöglichkeit von Menschen mit besonderen Bedürfnissen (siehe Seite 13) – aber auch schon der Fall einer Rohrbacher Familie, die einen Wachkomapatienten zu pflegen hat (die BVZ berichtete mehrmals) – zeigt, wird von Seiten der zuständigen Landesbehörde recht wenig getan, um diesen Personen ein wenig unter die Arme zu greifen. Aus diesem Grund kann man froh sein, dass es engagierte Freiwillige in den einzelnen Gemeinden gibt, die sich für Hilfsbedürftige in der Region einsetzen.