Erstellt am 03. September 2014, 06:32

von Alfred Wagentristl

Mit eigener Kraft um den Aufstieg. Alfred Wagentristl über eine nachvollziehbare Entscheidung des ASV Pöttsching.

 |  NOEN

Der ASV Pöttsching hat sich also nach fünf Runden entschlossen, sich von den beiden Offensivkräften Benjamin Duhandzic und Attila Vörös zu trennen (siehe auch die dieswöchige Mattersburger BVZ, Seite 63). Beide Spieler haben mittlerweile einige Matches für den ASV auf dem „Buckel“.

Vörös kam vor bereits dreieinhalb Jahren zum Verein und Techniker Duhandzic geigte bereits im Frühjahr 2005 für ein halbes Jahr für die Pöttschinger, ehe er im Sommer des Vorjahres wieder zurückgeholt wurde. Für die beiden Kicker sicher nicht die angenehmste Situation, da sie sich in Österreich jetzt, außerhalb der Transferzeit, nirgends anmelden können.

Aus ASV-Sicht ist die Aktion nachvollziehbar. Zehn Verlustpunkte nach den ersten fünf Runden, waren für den Verein Anlass genug, die Reißleine zu ziehen und zukünftig den eigenen Nachwuchs spielen zu lassen. Obmann Michael Ohrner und sein Funktionärsteam haben die Möglichkeit, den in den letzten Jahren gehegten und gepflegten Nachwuchs eine Chance zu geben.

Die nächsten Monate werden also bei den Pöttsching-Matches ausschließlich Eigenbauspieler auflaufen. Auch wenn es „nur“ die 2. Klasse Mitte ist: In Zeiten wie diesen werden aufgrund dieser Tatsache einige Klubs neidisch nach Pöttsching schielen.