Erstellt am 30. November 2011, 00:00

Nachhaltige Investitionen. RICHARD VOGLER über den Geldregen durch den Begas-Verkauf.

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Dass es durch die Fusion zwischen den Energieversorgen Bewag und Begas im kommenden Jahr ein „finanzielles Zuckerl“ für die Gemeinden geben wird, ist bereits länger bekannt.

Burgenländische Gemeinden halten die Anteile an der Begas und infolge des Verkaufs an die Bewag fällt – je nach Anzahl der Anteile – ein entsprechender Geldbetrag für die einzelnen Gemeinden ab. Nun wurden die konkreten Zahlen publik, und das sind keine „Peanuts“. Für die Bezirkshauptstadt etwa gibt es 2,026 Millionen Euro. Zum Vergleich: Die Stadtgemeinde Mattersburg hatte für dieses Jahr im ordentlichen Haushalt 11,791 Millionen, im außerordentlichen Haushalt 1,270 Millionen Euro budgetiert.

Die Empfehlung des Landes Burgenland, mit einem Teil des Geldes vom Begas-Verkauf die Schulden zu tilgen, ist auf jeden Fall sinnvoll. Nächstes Jahr stehen jedoch auch die Gemeinderatswahlen am Programm.

Die Wähler und Wählerinnen werden genau beobachten, ob das zusätzlich zur Verfügung stehende Geld in kurzfristige Wahlkampfzuckerl oder in nachhaltig sinnvolle Gemeindeprojekte investiert wird.

KOMMENTAR

r.vogler@bvz.at