Erstellt am 29. Oktober 2014, 08:07

von Richard Vogler

Neue Richtung kommt zu spät. Richard Vogler über den neuen Vorschlag der Grünen zum Mattersburger Verkehrskonzept.

Ein umfangreicher und langwieriger Prozess neigt sich dem Ende zu. Vor zwei Jahren wurden Pläne für ein neues Mattersburger Verkehrskonzept zum ersten Mal publik, seitdem feilt man an der infrastrukturellen Neuausrichtung der Bezirkshauptstadt. Zahlreiche Gespräche und Sitzungen wurden abgehalten und die Eckpunkte sind quasi beschlossene Sache.

Nun meldet sich Neo-Gemeinderat Michael Unger von den Grünen zu Wort und stellt das Konzept in Frage. Demnach sei das neue Verkehrskonzept zu kurzfristig geplant, da die Vekehrsdichte immer größer werde und eine Begegnungszone unbedingt umgesetzt werden soll. Es ist verständlich, dass Unger nun mit Elan in sein neues Amt startet und er kennt auch die verkehrsneuralgischen Punkte, zumal er im Zivilberuf Polizist ist. Das Pech von Unger ist jedoch, dass es während von grüner Seite her kaum einen Vorschlag gab. Und in Zeiten der anstehenden Landtagswahlen kann er sich bei seinen grünen Kollegen bedanken, dass jetzt alles zu dem Thema als Wahlkampfgeplänkel abgetan wird.