Erstellt am 17. Juli 2013, 08:34

Neustart in der Metropole. RICHARD VOGLER über den Rücktritt des Vorstandes der FPÖ-Stadtpartei.

Die Freiheitlichen kommen nicht mehr aus den negativen Schlagzeilen. Vor einigen Wochen im Rahmen der Neuformierung des Burgenländischen Landesparteivorstandes gab es den Zwist zwischen dem damaligen Geschäftsführer Geza Molnar und Landeschef Hans Tschürtz, der sich auch im Bezirk Mattersburg niederschlug: Peter Pregl legte sein Amt als Bezirksparteiobmann zurück.
Dass es Pregl nicht allzu lange bei der Freiheitlichen Partei halten wird, war eigentlich vorauszusehen. Dass nun gleich der gesamte Vorstand der Stadtpartei der Fraktion den Rücken kehrt, ist jedoch ein Paukenschlag: Peter Pregl und Ernst Gerdenitsch sind somit ab sofort als „wilde Mandatare“ im Gemeinderat vertreten und die FPÖ ist zum Zusehen verdammt.
Auf Sicht gesehen sind die Folgen für die Mattersburger FPÖ fatal: Jene Personen, die Politik betrieben haben, die bei den Veranstaltungen die Organisatoren und die treibenden Kräfte waren, sind auf einen Schlag weg. Die Partei steht somit in Mattersburg, der Bezirkshauptstadt, vor einem kompletten Neustart.