Erstellt am 14. Oktober 2015, 09:14

von Alfred Wagentristl

Nun ist allseitige Disziplin gefragt. Dass sich der SC Wiesen und Trainer Christian Meitz nach der 0:2-Derby-Niederlage gegen Forchtenstein getrennt haben, war keine Überraschung. Während man in der Vorsaison in der 2.

Dass sich der SC Wiesen und Trainer Christian Meitz nach der 0:2-Derby-Niederlage gegen Forchtenstein getrennt haben, war keine Überraschung. Während man in der Vorsaison in der 2. Liga Mitte zum gleichen Zeitpunkt bereits 16 Punkte am Konto hatte, wurden aktuell erst magere sieben „Körner“ ergattert. Dabei folgen für Nick Werdnik & Co. die – geht es nach der Papierform – sogenannten „Brocken“ erst in den letzten drei Spielen der Hinrunde: In Oberpullendorf und in Loipersbach ist man genauso Außenseiter wie daheim gegen Lockenhaus.

Dem akribischen Arbeiter Meitz fiel letztlich die lange Verletztenliste auf den Kopf. Ihm fehlten, nach zum Teil lustlos wirkenden Leistungen einiger Wiesen-Akteure, die Alternativen auf der Bank. Angesichts der Rest-Auslosung erwartet den vorerst bis Winter engagierten Einsteiger-Trainer Clemens „Cle“ Reidinger ein echtes „Stahlbad“. Der Schattendorfer, der bisher lediglich ein Jahr als Reserve-Spielertrainer in Schattendorf Coach-Praxis gesammelt hat, gilt als Disziplin-Fanatiker. Fix ist: Für die Spieler wird sich der Stil ändern und „Umstellung“ ist nicht jedermanns Sache. Kann der Quereinsteiger aber die Akteure auf seine Seite ziehen, sind die Chancen zumindest intakt, dass die Hinrunde noch mit einem blauen Auge abgeschlossen wird.