Erstellt am 17. April 2013, 09:35

Ortschefin in der Pflicht. RICHARD VOGLER über die Diskussionen über den Ausbau der Villa Martini.

Die Haltung von SPÖ und ÖVP im Streitfall um die Villa Martini ist auf den ersten Blick paradox. Die Wirtschaftspartei ÖVP setzt auf den sozialen Gedanken und fordert den Ausbau der Altenbetreuungsreinrichtung. Die SPÖ legt sich quer mit dem Argument, dass eine Erweiterung wirtschaftlich nicht machbar sein. Die Haltungen klaffen dabei auseinander, lediglich in einem Faktum ist man sich einig: Die Villa Martini ist voll belegt.

Eine Finanzierung für ein größereres Angebot der Villa Martini ist zur Zeit nicht machbar, denn man ist dabei vom Land Burgenland abhängig. Mittels Tagsätzen übernimmt das Land einen Teil für die Klienten, damit die Kosten von den Betroffenen oder deren Angehörigen überhaupt zu tragen ist.

Wer nun in der Pflicht steht und auch die Möglichkeiten besitzt, etwas zu bewirken, liegt auf der Hand: SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Salamon. Denn ein Argument in den Burgenländischen Landtag einzuziehen war, dadurch auf Landesebene etwas für Mattersburg zu bewirken. Nun besteht die Chance, dieser Ankündigung auch Taten folgen zu lassen.