Erstellt am 08. Januar 2015, 07:03

von Michael Kremser

Pendeln mit Hindernissen. Michael Kremser, über die Leiden der Pendler im Bezirk Mattersburg.

Als Pendler hat man es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Bezirk nicht immer leicht. Bahn- und Busverbindungen in die Landes- beziehungsweise Bundeshauptstadt, sowie zu Schulzentren der Nachbarbundesländer sind – wie berichtet – meist nicht optimal für die Benützer. Eine angebliche Verbesserung versprechen die ÖBB mit der kommenden Fertigstellung des Wiener Hauptbahnhofes.

Es ist auch einerseits durchaus zu begrüßen, dass von Land und Gemeinden zur Einsparung von Schadstoffemissionen und zwecks der Entlastung des Pendlerverkehrs Maßnahmen zur Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel gesetzt werden – wie etwa mit dem „Dorfschattl“ in den Kogelberggemeinden, Schattendorf, Baumgarten und Loipersbach.

Andererseits aber nutzen all diese Vorstöße in Sachen Umweltbewusstsein nichts, wenn die Bahngesellschaften durch massive Einsparungen die Fahrmöglichkeiten für Pendler immer mehr einschränken und vor allem kleinere Ortschaften zu den neuralgisch wichtigen Zeiten gar nicht mehr anfahren.