Erstellt am 28. August 2013, 11:22

Rohrbach wieder im Vormarsch?. Alfred Wagentristl über die neue Stärke eines Traditionsklubs.

Dass der SV Rohrbach nach vier Runden der 2. Liga Mitte auf Platz zwei steht, ist nach den letzten beiden enttäuschenden Saisonen (Platz 11 und Platz 13) doch einigermaßen überraschend. Noch ist natürlich lange nichts entschieden – die Saison ist noch jung –, doch es ist eine Kurskorrektur bei den „Gansbären“ erkennbar.

Erstens muss sich über kurz oder lang der Einsatz von Trainer Christoph Stifter positiv bemerkbar machen und zweitens steht der Punkt „Einsatz von Eigenbauspielern“ jetzt nicht mehr ganz so hoch oben auf der „To Do“-Liste des Trainers. Hatten sich in den für SVR-Verhältnisse eher unterdurchschnittlichen letzten zwei Saisonen zum Teil neun waschechte Rohrbacher mehr oder weniger in der Kampfmannschaft als Stammspieler festgebissen, sind es heute meist nur drei an der Zahl.

In den ersten vier Runden der Saison fanden sich lediglich Michael Gerdenitsch, Sascha Tesanovic und Kapitän Andreas Moritz in der Startelf. Die Qualität ist mit der Hinzunahme von auswärtigen Kickern in diesem Fall offensichtlich gestiegen. Ehemalige Stammspieler wie Martin Kutrowatz, Tom Gerdenitsch, David Simmel, Alex Pusitz und Co. stehen entweder nicht mehr zur Verfügung, oder sie wurden Opfer der Neuzugänge. Gut oder schlecht? Der Erfolg gibt dem SVR momentan recht.