Erstellt am 25. Januar 2012, 00:00

Sachliche Arbeit statt Zank. RICHARD VOGLER über die Pläne der Allianz gegen den Wiesener Bürgermeister.

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Kaum ein Ortschef aus dem Bezirk polarisiert wie der Wiesener Matthias Weghofer. Sei es der lang andauernde Streit mit Franz Bogner um die Zufahrtstraße zum Festivalgelände, die Auseinandersetzung mit Wolfgang Murnberger um den geplanten Standort des Feuerwehrhauses (der Regisseur gab die „Goldene Erdbeere“ zurück) oder die Differenzen mit seinen ehemaligen Gemeinderäten. Der harte Kern der Ex-ÖVPler wetzt bereits schon länger die Messer und versucht nun gegen Weghofer bei den Gemeinderatswahlen anzutreten. Die Voraussetzungen, dem Langzeitbürgermeister viele Stimmen abzuknöpfen, sind auf jeden Fall gegeben. Franz Nussbaumer & Co. konnten bei den letzten Gemeinderatswahlen eine Menge an Vorzugsstimmen verbuchen. Die Vorgangsweise, bei der Liste von Rudolf Bernhardt (ULW) anzutreten, könnte jedoch nicht vom erwünschten Erfolg gekrönt sein: Der Wechsel von der Wirtschaftspartei ÖVP zu einer Unabhängigen Liste erweckt den Eindruck, dass es lediglich darum geht, dem Ortschef eins auszuwischen. Was zwar Gegnern von Weghofer gefallen wird. Die breite Wiesener Bevölkerung will jedoch keinen Streit unter den Parteien, sondern dass für die Gemeinde gearbeitet wird.

KOMMENTAR

r.vogler@bvz.at