Erstellt am 24. Juni 2015, 10:18

von Alfred Wagentristl

Salz in die Wunden. Richard Vogler über fehlende Zugwaggons und Werbesprüche der ÖBB.

Ein auf und ab im heurigen Schuljahr gab es für jene Kinder, die mit dem Zug von Mattersburg weg frühmorgens in Richtung Wiener Neustadt reisten: Die ersten paar Monate gab es lediglich einen Zugwaggon – enormer Platzmangel war die Folge mit traurigem Höhepunkt, dass einige Schüler in Bad Sauerbrunn gar nicht mehr einsteigen konnten und somit von den Eltern in die Schule gebracht werden mussten.

Nach erstem Aufschrei der Eltern wurde ein zweiter Waggon bereitgestellt, was jedoch lediglich von kurzer Dauer war. Schlussendlich schaltete sich die SPÖ mit Christian Illedits und Landeshauptmann Hans Niessl sowie ÖBB-Vorstand Christian Kern ein und das Problem schien behoben – ehe es letzte Woche wieder nur ein Zugabteil gab.

Infolge dieses Chaos haben die Betroffenen mittlerweile den Glauben, dass sich bei der ÖBB langfristig etwas bessern wird, verloren. Und Werbesprüche wie „Nerven sparen, Bahn fahren“ hören sich zwar gut an, sind jedoch in diesem Fall Salz in den Wunden der verärgerten Eltern und Kinder.