Erstellt am 12. November 2014, 07:47

von Richard Vogler

Schuss ging nach hinten los. Richard Vogler über die Verkehrsbelastung in Schattendorf.

Für Aufsehen sorgten vergangene Woche rund 35 SPÖ-Politiker aus dem Bezirk Mattersburg: Mit einer Protestaktion wollten sie auf den in den vergangenen zweieinhalb Jahren stark zugenommenen Pendlerverkehr bei der Verbindungsstraße zwischen dem ungarischen Agendorf und Schattendorf hinweisen.

Das Wehklagen der Schattendorfer Bevölkerung ist nur allzu verständlich, denn die Verkehrsbelastung ist enorm. Zählungen haben ergeben, dass zu Stoßzeiten stündlich mehr als 300 Fahrzeuge diese Route nehmen. Das Verkehrschaos haben jedoch einige jener Politiker zu verantworten, die nun protestieren: Der Schattendorfer Gemeinderat beschloss damals, die Straße freizugeben, um den interkulturellen Austausch der beiden Grenzgemeinden wieder zu intensivieren.

Da das Projekt von der EU gefördert wurde und die Verkehrssicherheit aktuell gegeben ist, wird es zu keinen Änderungen kommen. Und der Schuss ist somit, obwohl die ganze Sache gut gemeint war, zumindest für die direkten Anrainer somit schwer nach hinten los gegangen.