Erstellt am 15. Oktober 2014, 11:13

von Alfred Wagentristl

Schwere Zeiten für den Neo-Trainer. Alfred Wagentristl über einen Weg bei 7023 ZSP, der auch noch gefährlich werden kann.

Nach den vielversprechenden Ergebnissen und den guten Leistungen zu Saisonbeginn hatte man sich beim SV 7023 ZSP nach elf Runden vermutlich mehr Punkte ausgerechnet als momentan zu Buche stehen. Mit den 14 erreichten Zählern steht die Mannschaft im letzten Tabellen-Drittel – und es warten mit Draßmarkt und Oberpullendorf noch zwei Top-Fünf-Klubs im Herbst-Finish.

Neo-Trainer Bernd Leimstättner eilt der Ruf voraus, akribisch auf ein Ziel hinzuarbeiten. Glaubt man ZSP-Insidern, so besteht nach wie vor ein hervorragender Draht zur Mannschaft. Dass mit Leithammel Martin Schwentenwein jetzt ein Fixposten in der Abwehr ausfällt, wird die Aufgabe „den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren“, nicht erleichtern.

Eine von Leimstättners Herausforderungen wird sein, dass er die – großteils von ihm – in die Kampfmannschaft eingebauten Eigenbau-Youngsters wie Markus Haider, Konstantin Schmidtbauer, Clemens Haider schnellstens reif für einen möglichen Abstiegskampf macht. Allzu groß dürfte die Gefahr, noch ganz nach hinten zu rutschen, ohnehin nicht sein. Doch spielt der ASK Hirm eine ähnlich sensationelle Rückrunde wie in der Vorjahres-Saison, könnte es vielleicht doch noch eine „enge Kiste“ werden.