Erstellt am 28. August 2013, 11:24

Skurriles in Forchtenstein. RICHARD VOGLER über die Aufschließungspläne in Forchtenstein.

Im November 2011 wurde zum ersten Mal publik, dass in Forchtenstein Pläne gehegt werden, einen Teil des Natura 2000-Gebiets in Bauplätze umzuwidmen. Fast drei Jahre später ist das Projekt zwar noch nicht umgesetzt, einen Grundsatzbeschluss dafür hat es jedoch bereits gegeben und es deutet alles darauf hin, dass die Gemeinde das Projekt durchziehen wird. Mittlerweile hat sich jedoch eine Bürgerinitiative gebildet, die das Projekt zum Fall bringen will und bereits 650 Unterschriften gesammelt hat.

Der Standpunkt der Ortspolitiker ist – auf den ersten Blick – nachvollziehbar: Man will für die Einheimischen Baugründe schaffen, um die Bewohner in der Ortschaft zu halten. Was schon der einzige Beweggrund für eine Aufschließung ist, denn in einem Naturschutzgebiet Häuser bauen zu lassen, sollte außer jeder Diskussion stehen. Eine skurrile Note bekommen die Aufschließungspläne, wenn man folgendes bedenkt: Der Naturpark Rosalia, bei dem Forchtenstein Mitglied und die Bürgermeisterin Obfrau ist, wirbt mit der Zwergohreule auf seinem Logo. Jene Eulenart, die durch die geplanten Häuser somit gefährdet ist...