Erstellt am 29. Januar 2014, 23:59

von Alfred Wagentristl

So ist die Mission fast unmöglich. Alfred Wagentristl über eine schier aussichtslose Situation beim SV Forchtenstein.

Der SV Forchtenstein steht für Bodenständigkeit und für einen verantwortungsvollen Aufbau der Eigenbauspieler. Nach dem Abstieg aus der höchsten Liga des Landes im Sommer 2010 wurde drei Jahre danach – mit zwölf Punkten Vorsprung – eindrucksvoll der Meistertitel in der 2. Liga Mitte geholt und die Rückkehr in die BVZ Burgenlandliga gesichert.

Heute vor einem Jahr war der Vorsprung auf den damaligen Verfolger Bad Sauerbrunn noch nicht ganz so groß, aber mit wem man auch sprach aus dem Lager der Truppe von Franz „Peggy“ Fleck, kein Beteiligter hatte in diversen Gesprächen auch nur in irgendeiner Weise Zweifel aufkommen lassen, dass der SVF den Titel holt.

Heute liegen Peter Strodl und Co. zwar am vorletzten, aber keineswegs auf einem aussichtslosen Tabellenpatz der BVZ Burgenlandliga. Trotzdem: Die Situation stellt sich gänzlich anders dar: Holt man Meinungen über die bevorstehende Rückrunde ein, muss man positiv denkende Spieler und Funktionäre mit der Lupe suchen. Kaum jemand scheint glaubhaft überzeugt vom Ligaerhalt zu sein.

Trauriger Realismus? In jedem Fall scheint ohne die nötige Zuversicht und den Glauben an die eigenen Stärken (die gäbe es sehr wohl) die Mission Klassenerhalt unmöglich zu werden.