Erstellt am 29. August 2012, 00:00

Spielball der Politik. RICHARD VOGLERüber die Wahlkampfmethoden der FPÖ.Betrachtet man die Entwicklung der Mattersburger Freiheitlichen anhand der Kandidaten für die Gemeinderatswahlen, so sind die Zahlen doch erstaunlich: Bei den Gemeinderatswahlen

Betrachtet man die Entwicklung der Mattersburger Freiheitlichen anhand der Kandidaten für die Gemeinderatswahlen, so sind die Zahlen doch erstaunlich: Bei den Gemeinderatswahlen 2007 fanden sich neun Leute für die Kandidatenliste, heuer sind es 34. Ungewöhnlich hoch ist auch die Zahl jener Personen, die nun neu aufscheinen. 31 ließen sich zum ersten Mal dazu bewegen, zu kandidieren. Verantwortlich für den personellen Aufschwung ist Parteiobmann Peter Pregl, der während der Periode zum neuen Stadtchef und danach auch zum Bezirksobmann gewählt wurde. Keine Frage, die Freiheitlichen sind personell im Vormarsch und Pregl hat tolle Arbeit geleistet.

Die Art und Weise der politischen Inhalte sind jedoch fragwürdig. Von der Stadtgemeinde wird seit längerem gefordert, einen Kinder-Hallenspielplatz im MEZ in die Wege zu leiten. Selber ist man mit konkreten Aktionen in dieser Sache bislang jedoch untätig geblieben. Ebenso das Thema „Moschee in Mattersburg“ wird immer wieder unnötig aufgewärmt. Das zeigt ja auch die Bundes-FPÖ jede Woche vor: Es wird laut gepoltert, allerdings steckt wenig Sacharbeit dahinter.

ta.zvb@relgov.r