Erstellt am 24. September 2014, 08:36

von Alfred Wagentristl

Die Latte wurde sehr hoch gelegt. Alfred Wagentristl über einen Marzer Saisonstart, mit dem wohl keiner rechnete.

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Der ASK Marz ging im August in seine fünfte BVZ Burgenlandliga-Saison. Die Verantwortlichen haben momentan vermutlich den Kopf mit mittlerweile ungewohnten Sorgen voll, denn: Das Team von Trainer Josef Kühbauer war mit Ausnahme des ersten Jahres in der höchsten Liga des Landes regelmäßig eine positive Überraschung in der Liga.

Zwar sicherte Kapitän Freddy Schiffer in der Saison 2010/11 erst in der allerletzten Spielminute der Saison den Ligaerhalt, doch die folgenden drei Jahre hatten es in sich. Nach dem dritten Platz folgte Platz fünf, ehe in der abgelaufenen Saison erst im letzten Spiel der Vizemeistertitel (und der mögliche Gang in die Ostliga, da Meister Parndorf 1b nicht aufstiegsberechtigt war) aus der Hand gegeben wurde.

Diese Saison waren die Erwartungen vieler Insider verständlicherweise sehr hoch. Zwar wurde Goalgetter Mirza Sejmenovic abgegeben, doch mit Patrick Derdak ein Ex-Profi verpflichtet – dazu Spieler wie Andrej Gabura, Marco Piller und Kevin Rumpler, denen eine gute Liga-Qualität nicht abzusprechen ist.

Trotzdem kommt der ASK nicht auf Touren. Vier von 18 möglichen Punkten ist wenig. Panik ist aber nicht angebracht. Denn Marz wird sich wieder fangen und mit der Kraft des Kollektivs punkten. Das war auch in den letzten Jahren ein Punktegarant.