Erstellt am 08. Oktober 2014, 08:40

von Alfred Wagentristl

Meist zahlt sich das Vertrauen aus. Alfred Wagentristl über schwierige Zeiten bei unseren Traditionsklubs im Fußball-Unterhaus.

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Dass es Antau heuer in der 2. Liga schwer haben wird, war vorauszusehen. Trainer Manfred Köck prophezeite von Beginn weg ein Punktesammeln gegen den Abstieg. Entsprechend bereitete er seine Mannschaft im Sommer vor. Nimmt man das Derby gegen die vor Saisonbeginn stärker eingeschätzten Hirmer als Maßstab, dürfte Köck mit dem 3:0 vieles richtig gemacht haben. Bei den Hirmern sollten hingegen längst alle Warnlampen aufleuchten. Nach den ersten zehn Runden noch sieglos, wird immer noch an Trainer Roland Wisak festgehalten. Das spricht für ein tolles Trainer/Spieler-Verhältnis.

Egal, bei welchem Hirm-Kicker man die „Punktetragik“ auch anspricht, keiner sieht Handlungsbedarf bei der Betreuung. Meist wird so ein lange ausgesprochenes Vertrauen auch belohnt. Vielleicht schon am Freitag beim ebenfalls weit unter den Erwartungen gebliebenen Traditionsverein SV Rohrbach. Die „Gansbären“ wollten wohl zu lange glänzen und waren oft zu wenig ergebnisorientiert. Auch der SVR stand bisher trotz der Punkte-Tristesse immer hinter Christoph Stifter. Mittlerweile hat der Coach mit seiner Truppe, ähnlich wie der SV Antau, das Visier oben und pfeift auf den berühmten „Schönheitspreis“ – schließlich müssen Punkte auf‘s Konto.