Erstellt am 28. September 2016, 09:27

von Alfred Wagentristl

Wenn das „Werkl“ nicht laufen will … .

Als der Viertplatzierte der Vorsaison in der Übertrittszeit mit Transferkrachern wie Lukas Mössner oder Patrick Derdak aufhorchen ließ und dazu noch einige Talente verpflichtete, zählte der Klub rasch zu den Topfavoriten. Dazu wurde das Betreuerteam rund um Cheftrainer Josef Kühbauer mit Manuel Takacs erweitert, was sich auch positiv auf das Gesamtprodukt auswirken sollte.

Die dürftige Zwischenbilanz lässt die Vereinsverantwortlichen Nerven zeigen: Platz acht nach einem Viertel der Meisterschaft (neun Punkte Rückstand auf Leader Parndorf II) ist Vereinsboss Christian Illedits zu wenig. Sollte im Nachtragsspiel gegen Eberau keine deutliche Trendumkehr zu erkennen sein, kündigt er Konsequenzen an. Diese können sowohl Spieler als auch Trainer betreffen.

Es ist ein alter Hut, dass Sieg und Niederlage nah beieinander liegen. Stimmt die Einstellung nicht, kann das „Quäntchen“ fehlen. Der breite Kader hat dann seine Schattenseiten, zieht unzufriedene (Ersatz-)Spieler nach sich. Und wenn in Burgenlands höchster Spielklasse das Team nicht „brennt“, könnte Pep Guardiola an der Seitenlinie stehen. Es würde nicht reichen. Josef Kühbauers schwer(st)e Aufgabe war und ist es daher, alle Kicker bei Laune zu halten – für das Gesamtprodukt.