Erstellt am 23. Juli 2014, 11:02

von Alfred Wagentristl

Zu seriös für ein Abenteuer. Alfred Wagentristl über die Aufstiegsmöglichkeit der Mattersburg Rocks.

Die finanzielle Situation für die insolventen Fürstenfelder Bundesliga-Basketballer scheint prekär  – noch hofft man in der Steiermark auf ein Happy End. Für die Mattersburg Rocks (die im Falle eines Lizenzentzugs der „Panther“ als Relegations-Zweite zum Aufstiegszug kommen könnten) wäre es wiederum ein Traum, nach Jahren der Aufbauarbeit wieder für ein Basketball-Bundesliga-Comeback in der Bezirkshauptstadt zu sorgen. Dem Serienmeister fehlt es „nur mehr“ an Geld.

Das in einer Bundesliga aufgerissene 70.000 Euro-Budgetloch würde sich laut Obmann Andreas Gschiel noch durch die garantierten Mehreinnahmen in der Admiral Bundesliga verkleinern. Abgesehen vom nötigen Fürstenfeld-Rückzug steht Bundesliga-Derbys gegen die „Oberwart Gunners“ und die „Güssing Knights“ sonst nichts mehr im Weg. Die Sporthalle würde jedenfalls – zumindest im ersten Saisondrittel – beben.

Noch steht die weitere Entwicklung der Aufstiegsfrage nicht fest. Denn neben dem Faktor Fürstenfeld (bis 31. Juli läuft die Frist, dann sollte Klarheit herrschen) ist auch bei den Rocks die Sache unsicher. Gschiel und Co. werden nicht die Existenz des Klubs aufs Spiel setzen. Erst wird gründlich überlegt, dann möglichst rational entschieden – auch wenn eine Prise Euphorie dabeisein darf.