Erstellt am 20. Juni 2012, 07:32

Sympathischerer Weg ins Team. PHILIPP FRANK über Christopher Trimmels neue Aufgabe bei Rapid Wien.

 |  NOEN
Christopher Trimmel kann man durchaus als einen Vorzeigeprofi bezeichnen. Der 25-jährige Mannersdorfer hat sich beim österreichischen Rekordmeister Rapid Wien etabliert und einen Namen gemacht. Nun soll er vom Offensivallrounder zum Verteidiger (mit Vorwärtsdrang) umfunktioniert werden. Trimmel nimmt den Positionswechsel kommentarlos zur Kenntnis – mehr noch, er freut sich auf die neue Herausforderung. Wer den bescheidenen Burgenländer kennt, der weiß, dass er auch rechts in der Abwehr seinen Weg gehen wird. Bislang sorgte der groß gewachsene Flügelflitzer stets mit positiven Nachrichten für Furore – und schaffte auch so den Sprung ins Nationalteam. Es braucht nicht immer ein „Bad-Boy-Image“ a la Marko Arnautovic, um sich ein Namen – national oder auch international – zu machen. Christopher Trimmel schaffte schon einmal den Sprung in den Nationalteamkader und kann es auch in Zukunft. Nur sein Weg ist bei weitem der ein anderer, als der so mancher Skandalboys. Spuren statt Murren – eine sympathische Devise.