Erstellt am 27. Juli 2011, 07:58

Ungleich mehr Attraktivität. ALFRED WAGENTRISTL über den überaus großen Reiz des Kroatencups.

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Während über den BFV-Cup allerorts gelästert wird und Vereine zum Teil „B-Teams“ zu den Spielen schicken, gewinnt der Kroatencup zunehmend an Gefallen. Am Sonntag wurde das Finalturnier am neuen Draßburger Sportplatz ausgetragen. Trotz echtem „Sauwetter“ war die 263 Sitzplätze fassende Tribüne während des Finalspiels zwischen Parndorf und Draßburg voll – insgesamt waren an die 500 Fans vor Ort. Eine Kulisse, von der die letzten Veranstalter der Finaltuniere des BFV-Raiffeisen-Cups nur träumen können.

Trotz Hauptsponsor und dem Versuch, den Bewerb attraktiver zu gestalten, wurde und wird der Cup von den Klubs eher vernachlässigt. Der Hauptgrund für die gravierenden Imageunterschiede wird definitiv in den zu gewinnenden Preisen liegen. Zwar winkt dem Sieger des BFV-Cups ein Fixplatz im Hauptbewerb des ÖFB-Cups (der regierende Cupsieger St. Margarethen „darf“ diesmal IN Wattens ran), doch der Kroatencupsieger darf sich alljährlich über ein Trainingslager freuen. Nebenbei kassiert der Zweitplatzierte auch noch 1000 Euro in bar. Auch der Dritt- und Viertplatzierte erhält noch eine Garnitur Dressen. Da sollte doch auch von Seiten des BFV mehr möglich sein …