Erstellt am 11. Mai 2011, 00:00

„Urlaub“ im Abstiegskampf. ALFREDWAGENTRISTL über „Kinderkrankheiten“ der Aufsteiger.KOMMENTARDer ASK Marz feierte mit dem Aufstieg in die BVZ Burgenlandliga einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte.

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Der ASK Marz feierte mit dem Aufstieg in die BVZ Burgenlandliga einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte. Spieler, Trainer, Funktionäre, Sponsoren und Fans durften die Früchte der vergangenen Jahre ernten. Das Dorf stand berechtigterweise Kopf und viele Beteiligte wurden von Ehrung zu Ehrung gereicht.

Mittlerweile ist Alltag eingekehrt und die sympathische Marzer Fußballfamilie findet sich im Abstiegskampf wieder. „Ligaerhalt“ war auch das realistisch ausgesprochene Saisonziel.

Jetzt, mitten im Bemühen, gegen die Konkurrenten aus Eberau, Purbach oder Schattendorf die Nase vorne zu haben, passieren Dinge, die nicht für ein erfolgreiches Gelingen des Projektes Ligaerhalt sprechen. Schon vor Wochen zog ein Kaderspieler einen Polterer einem Meisterschaftsspiel vor, diesmal, im wichtigen Heimspiel gegen Klingenbach, scheiterte der Einsatz eines anderen Offensivmannes an dessen Geburtstagsausflug mit Freunden. Indizien, die dem emsigen Funktionärsteam um Daniel Schmidl vermutlich einen Rückschlag in Sachen Motivation versetzen. Es sollte sich einstellungstechnisch in einer höheren Liga doch etwas ändern, sonst ist der Abstieg garantiert.

a.wagentristl@bvz.at