Erstellt am 21. Dezember 2011, 00:00

Viele pokern bis zum Schluss. Viel hat sich noch nicht getan in der 2. Liga Mitte. Von zahlreichen Vereinsverantwortlichen ist zu hören: „Die lassen sich alle noch Zeit.“ Taktieren ist momentan angesagt.

MICHAEL HEGER über den harten Abstiegskampf in der 2. Liga Mitte  |  NOEN

Viel hat sich noch nicht getan in der 2. Liga Mitte. Von zahlreichen Vereinsverantwortlichen ist zu hören: „Die lassen sich alle noch Zeit.“ Taktieren ist momentan angesagt.„Die gehen mit dem Preis eh noch runter“, ließ mich ein Trainer im persönlichen Gespräch wissen. Tatsache ist, dass die Spieler beim ersten Plauscherl mit ihren Forderungen oft über das Ziel hinausschießen und – je länger das Spiel dauert – immer wieder ein bisschen nachgeben. Ein weiterer Grund für die derzeitige Träge bei den Vollzugsmeldungen könnte auch sein, dass mit dem neuen Online-System erst ab 1. Jänner 2012 die Freigaben für die Spieler erteilt werden können. Ein Anmeldeschein kann erst gedruckt werden, wenn die Anfrage vom abgebenden Verein bestätigt wurde.

Der Trend geht deutlich dahin, nur Abgänge zu kompensieren, die Vereine wollen und können es sich nicht mehr leisten, den Kader künstlich aufzublasen. Bei den Spitzenteams der 2. Liga Mitte tut sich überhaupt sehr wenig.

In Forchtenstein sieht man sich ebenso wie in Kobersdorf nicht aktiv nach Neuverpflichtungen um. Bad Sauerbrunn holte bisher nur Philipp Nussbaumer und Schattendorf wird ebenfalls nur wenig nachbessern. Die Vernunft regiert.

m.heger@bvz.at