Erstellt am 02. Mai 2012, 00:00

Vorboten der Wahlen. RICHARD VOGLER über Kritik und Anregungen der Oppositionsparteien.

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Am 7. Oktober stehen die Gemeinderatswahlen am Programm und bei (fast allen) Oppositionsparteien der Bezirkshauptstadt ist dies zur Zeit spürbar. Die ÖVP veranstaltete einen Innenstadt-Dialog mit den Bürgern, wo sich das Thema „Parken in der Innenstadt“ herauskristallisierte. Die Grünen sind in der Praxis mit Sonja Sieber personell auf eine Person beschränkt. Auch sie macht jedoch in den vergangenen Wochen mit Aktionen auf sich aufmerksam. Nach aggressiver Politik hält sich FPÖ-Stadtchef Peter Pregl in den letzten Monaten zurück - wohl die Ruhe vor dem Sturm. Die SPÖ sitzt unangefochten am Thron und hat mit ihren 15 Mandaten einen deutlichen Vorsprung gegenüber den anderen Parteien, die gemeinsam zehn Stühle im Gemeinderat besetzen. Jede aufkeimende Kritik wie jene, die nun ÖVP-Vize Michael Ulrich aufs Tablett bringt, wird rigoros abgewendet. Eine Taktik, die in Zeiten des Wahlkampfes wohl legitim und zum Teil gerechtfertigt ist. Für die Weiterentwicklung der Stadt sollte man jedoch auch gerechtfertigte Kritikpunkte – der Sportausschuss tagte etwa in den letzten fünf Jahren nur einmal – ernst nehmen. Denn nur so kann die funktionierende Stadt auch in Zukunft weiter florieren und wirtschaftlich auf gesunden Beinen stehen.

KOMMENTAR

,r.vogler@bvz.at