Erstellt am 01. August 2012, 00:00

Weil nur die Breite spitze ist. Ein Hoch dem österreichischen Breitenfußball! Die Dichte in den Amateurligen des Burgenlandes ist hoch wie nie. Das hat sich nicht zuletzt beim aktuellen BFV-Cup gezeigt, oder etwa beim bravourösen Kampf von 2.

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Liga-Süd-Neuling Heiligenkreuz im ÖFB-Cup gegen Rekordmeister Rapid. In den Ligen des Bezirks gibt es zudem eine wohl noch nie da gewesene Bandbreite an potenziellen Titelfavoriten. Das spräche ja für einen blühenden Fußballsport im Lande. Die Professionalität hat im österreichischen Amateurfußball schon lange Einzug gehalten. Glücklicherweise – da nur durch umtriebige Arbeit im Breitensport eine hohe Qualität im Spitzensport erzielt werden kann. Klingt gut. Doch dann – Düdelingen. Diese heimische Spitze namens Salzburg geht gegen den luxemburgischen Bademeister Joachim baden. Wie kann das passieren? Ein Ansatz liegt im Bereich der Mentalität, des Siegeswillens und der Hingabebereitschaft. Vielleicht mangelt es teilweise an Qualität. Doch auch wenn die aktuelle Wohlstandsfußballergeneration zu großen Teilen nicht minder besser als jene der 98er sein möge: Der Löwenwille eines Didi Kühbauer scheint einfach nicht jedem Kicker gegeben zu sein.

KOMMENTAR

 

CHRISTIAN PÖLTL

über den Amateurfußball und die Schmach von Düdelingen.

ta.zvb@grubsrettam.trops