Erstellt am 12. November 2014, 14:40

von Alfred Wagentristl

Welten prallten aufeinander. Alfred Wagentristl über den Abgang von Trainer Manfred Köck in Antau.

Nach viereinhalb Monaten ist also Schluss mit der Zusammenarbeit zwischen Trainer Manfred Köck und dem 2. Liga Mitte-Klub SV Antau (

).

Eigentlich wirkte die Zusammenarbeit zwischen den Spielern und dem ehrgeizigen Trainer nach außen vor wenigen Wochen noch relativ harmonisch – zumindest harmonischer als zum Amtsantritt des Forchtensteiners. Zu Beginn der Köck-Ära in Antau, im Juli dieses Jahres, konnte man auch als Zuschauer fühlen, dass die Ansprüche des Coaches höher sind, als die Spieler vielleicht erwartet haben. Vor allem Goalgetter Donat Varga war (auf)gefordert, sein Spiel umzustellen.

Vor wenigen Wochen, als das Derby in Hirm 3:0 und das Heimspiel gegen den jetzigen Herbstmeister Draßmarkt souverän mit 3:1 gewonnen wurde, schien die nötige Anpassung zwischen Spielern und Trainer vollzogen. Prompt folgte eine Verletzungsserie, die der vorhandene Kader in keinster Weise kompensieren konnte. Vielleicht hätte in dieser Situation der eine oder andere Edeltechniker „Gras fressen“ müssen, was bei den letzten drei Niederlagen nicht passiert ist.

Das war für den immer auf Vollgas stehenden Köck in Antau Grund genug, zuhause zu bleiben.