Erstellt am 04. April 2012, 00:00

Zahlen müssen die anderen. RICHARD VOGLER über den billigen Diesel zwischen Mattersburg und Forchtenstein.

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Die Spritpreise stiegen in letzter Zeit enorm an und es ist kein Rückgang des Preisanstiegs in Sicht. Bereits diesen Freitag soll es, geht es nach dem ARBÖ, zu einer erneuten Verteuerung kommen. Dass es bei der Straßenmeisterei zwischen Forchtenstein und Mattersburg wieder billigen Diesel gibt, klingt gerade jetzt wie eine Frohbotschaft .

Pendlern, die eine lange Fahrtstrecke mit dem Auto zu ihrer Arbeit haben, kommt dieses „Zuckerl“ nur recht. Wer jeden Cent umdrehen muss, für den ist diese Ersparnis – bei der Landestankstelle gab es den Diesel oft bis zu 20 Cent billiger, was bei einem Volltank schon bis zu zwölf Euro ausmacht – eine große Erleichterung fürs Haushaltsbudget.

Das Tanken bei der Landestankstelle ist zwar legitim und es steht jedem frei, diese Möglichkeit in Anspruch zu nehmen. Was jedoch auch jedem Autofahrer bewusst sein muss: Die Preisreduktion kommt vom Land Burgenland und wird somit mit öffentlichen Geldern finanziert. Jenen Autofahrern, die das „Billig Tanken“ in Anspruch nehmen, muss auch bewusst sein, dass damit die anderen zum Handkuss kommen und „zwangsverpflichtet“ werden, dies mitzutragen.

KOMMENTAR

r.vogler@bvz.at