Erstellt am 30. November 2011, 00:00

Zwei Augen sind zu wenig. Die Spielleiter der beiden untersten Klassen in der Gruppe Mitte sind nicht zu beneiden. Woche für Woche müssen sie stets alleine für einen geordneten und fairen Ablauf der Spiele sorgen. Dieses Unterfangen ist aber alles andere als leicht.

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Die Spielleiter der beiden untersten Klassen in der Gruppe Mitte sind nicht zu beneiden. Woche für Woche müssen sie stets alleine für einen geordneten und fairen Ablauf der Spiele sorgen. Dieses Unterfangen ist aber alles andere als leicht.Haben die Schiedsrichter doch nur zwei Augen zur Verfügung und können daher nicht das Spielfeld vollständig überwachen. Leider mangelt es einigen Herren auch an der erforderlichen Fitness, weshalb auch die Abseitsstellungen sehr schwer zu bewerten sind. Auch hinter dem Rücken des Unparteiischen tragen sich oftmals versteckte Fouls oder unschöne Mätzchen zu.

Verständlicherweise bringen solche Geschehnisse auch Unmut bei den Spielern und Vereinsverantwortlichen zutage. Was folgt, sind Wortgefechte, die aber beiden Parteien nichts einbringen. Im Gegenteil, so leidet auch die gesamte Begegnung darunter. Zwar konzentrieren sich die Männer mit der Pfeife penibel genau auf die Regeln (wie etwa das Tragen eines Schmuckes, die Farbe der Radlerhose, die Breite des Tapebandes). Was nutzt all das aber, wenn im Spiel vieles im Dunkeln verborgen bleibt? Die Anwesenheit eines Assistenten würde diese Unsportlichkeiten wahrscheinlich schon vorher im Keim ersticken. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen …?

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