Erstellt am 13. November 2013, 23:59

Kooperation dreier Naturschutzgebiete. 90.000 Euro / Highlight ist die Entwicklung einer App, mit der sich Gäste über alle Angebote informieren können.

Innovativ. Landtagsabgeordneter Klubobmann Christian Illedits (Obmann LAG nordburgenland plus), Bürgermeisterin Friederike Reismüller (Obfrau Naturpark Rosalia-Kogelberg), Nationalrat Erwin Preiner (Obmann Regionalverband Neusiedler See-Leithagebirge), Alois Lang (Leitung Öffentlichkeitsarbeit &Ökotourismus Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel). LAG nordburgenland plus  |  NOEN, LAG nordburgenland plus

90.000 Euro / „Miteinander statt Nebeneinander“: Unter dieser Devise arbeiten drei nordburgenländische Naturschutzgebiete seit November auf Basis eines von der LAG Nordburgenland plus getragenen LEADER-Projektes zusammen.

Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „NaNaNa“ ziehen der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel, der Naturpark Neusiedler See-Leithagebirge und der Naturpark Rosalia-Kogelberg an einem Strang.

„Musterbeispiel für neue regionenübergreifende Zusammenarbeit“

„Die drei wichtigsten ‚Player’ im Bereich des Naturtourismus im Nordburgenland wollen durch gemeinsame Informations- und Öffentlichkeitsarbeit noch mehr Gäste ins Nordburgenland locken und voneinander profitieren. Das ist ein Musterbeispiel für eine neue Form der regionenübergreifenden Zusammenarbeit, die wir auf allen Ebenen forcieren“, betonte der Obmann der LAG nordburgenland plus, Landtagsabgeordneter Klubobmann Christian Illedits, bei einer Zwischenbilanz mit Nationalrat Erwin Preiner (Obmann Naturpark Neusiedler See-Leithagebirge), Bürgermeisterin von Forchtenstein, Friederike Reismüller (Obfrau Naturpark Rosalia Kogelberg) und Alois Lang (Öffentlichkeitsarbeit Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel).

Einheitliches Konzept wird erarbeitet 

Die zwei Naturparke und der Nationalpark arbeiten an einem innovativen einheitlichen Konzept der Besucherinformation. Schautafeln, Wegweiser, Infopulte und Informationsmaterialen sollen ein einheitliches Layout bekommen, inhaltlich aufeinander abgestimmt und aktualisiert werden. Highlight ist die Entwicklung einer App, mit der sich Gäste interaktiv über alle Angebote der drei Regionen informieren können.

Für das auf zwei Jahre anberaumte Projekt wurden Kosten von 90.000 Euro veranschlagt, wovon 76.500 Euro über LEADER gefördert werden. „LEADER schafft es, die Regionen zu vernetzen und damit wirksame Impulse zum Naturschutz einerseits und zur touristischen Belebung andererseits zu geben“, so LAG-Obmann Illedits.

Besseres Zurechtfinden für die Besucher 

Die Arbeitsgemeinschaft hat sich zum Ziele gesetzt, das Zurechtfinden für die Besucher durch eine einheitliche Linie zu erleichtern und durch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit in die jeweils anderen Gebiete einzuladen. Die Darstellung und Inhaltsaufbereitung soll für die Besucher in der gesamten Region Nordburgenland einheitlich werden.

Im Laufe des nächsten Jahres sollen voraussichtlich 48 Infopulte in den Regionen aufgestellt sein. Auf jedem Pult wird es einen QR-Code geben, über den die NaNaNa-App für Smartphones zugänglich sein wird, die weitere Inhalte – über die Infopulte hinaus – bietet.