Erstellt am 29. Oktober 2014, 08:17

von Richard Vogler

Landtag: Polit-Dinos werden abdanken. Der Wiesener Matthias Weghofer (ÖVP) und der Dritte Landtagspräsident Manfred Moser werden nicht mehr kandidieren.

 |  NOEN, BVZ / zVg

Die personellen Vorbereitungen für die Landtagswahlen sind noch nicht abgeschlossen, bei zwei Polit-Haudegen ist jedoch bereits jetzt bekannt, dass sie nicht mehr kandidieren werden: Der Wiesener Matthias Weghofer und Manfred Moser aus Pöttsching. „Ich bin die vierte Periode im Landtag, nun soll Schluss sein“, so Weghofer, der zudem noch Langzeitbürgermeister in der Erdbeergemeinde ist. Moser zog 1987 in den Landtag ein und bekleidet das Amt des Dritten Landtagspräsidenten nun seit 1996.

Amtsdauer als Beweggrund

„Die Dauer spricht für sich“, so Moser über seine Beweggründe, nicht mehr zu kandidieren. Aus dem Bezirk Mattersburg werden bei den Wahlen von jeder Partei zehn Personen auf der Liste zu finden sein. Bis es zur endgültigen Kandidatenermittlung kommt, gibt es bei der SPÖ zunächst am 22. oder 23. November einen Landesparteitag, ehe „beim Wahlkonvent die endgültige Reihung feststehen wird“, hält Illedits fest, der – sofern die Wahlen Ende Mai abgehalten werden – damit rechnet, dass dies Ende Februar geschehen soll.

Bei der ÖVP gibt es nach der Bezirksvorstandssitzung am 19. November eine Zusammenkunft des Bezirkswahlausschusses, wo „dann die Kandidaten inklusive Reihung feststehen sollen“, so ÖVP-Bezirksobmann Christian Sagartz.

Illedits, Sagartz und Ingrid Salamon werden wieder antreten. Mit dem Ausscheiden von Moser und Weghofer machen sich jedoch auch potentielle Nachfolger Hoffnungen auf einen Einzug in den Landtag.

Lotter winkt ab

Der Schattendorfer Bürgermeister Johann Lotter sagt jedoch ab: „Bei meinem Job in der Landesregierung und in der Ortschaft gibt es genug Arbeit, deswegen werde ich nicht antreten“, so Lotter. Der Schattendorfer SPÖ-Vize Thomas Hoffmann wird hingegen kandidieren und auch Inge Posch-Gruska wird zu wählen sein. Im Falle der Hirmerin jedoch aus folgendem Grund: Der Landtag entsendet Vertreter in den Bundesrat (dort ist Posch vertreten) und eine Kandidatur bei den Wahlen ist somit Voraussetzung dafür.

Gerald Hüller (ÖVP) hatte bei den letzten Landtagswahlen nach Christian Sagartz die meisten Stimmen aus dem Bezirk. Ob er wieder Ambitionen auf den Einzug in den Landtag hegt? „Das steht noch nicht fest. Es muss noch entschieden werden, was für die Partei das Beste ist“, so Hüller.