Erstellt am 27. August 2014, 06:47

von Helga Ostermayer

Lösung für VHS und Literaturhaus. Literaturhaus zieht in den Gemeinderatssaal ein, Volkshochschule und KUZ-Büro siedeln ins frühere Schlecker-Gebäude um.

Verlegt. Ab 1. September wird das Literaturhaus ins Rathaus umsiedeln, der Betrieb wird mit 2. Oktober aufgenommen.  |  NOEN
Soll das Kulturzentrum saniert oder ganz abgerissen werden? Diese Frage bewegt die Bezirkshauptstadt seit Wochen. Im Kulturzentrum untergebracht sind neben dem Veranstaltungszentrum auch das Literaturhaus und die Volkshochschule.

„Ab 1. September ist es aus, wir sind gerade am Einpacken“

Wie der Betrieb während der Umbau- oder Neubauphase aufrecht erhalten wird, ist nun auch geklärt: Freunde der Literatur werden zukünftig ins Rathaus pilgern müssen, denn ab September führt dort das Literaturhaus seinen Betrieb weiter.

„Ab 1. September ist es für unseren jetzigen Standort aus. Wir sind gerade am Einpacken und haben unseren Lesern den neuen Standort in einer Aussendung mitgeteilt“, so Sabrina Hergovich vom Literaturhaus. Ab 2. Oktober wird der Betrieb aufgenommen.

Den neuen Standort bestätigt auch Vizebürgermeister Helmut Marban: „Das Literaturhaus übersiedelt in den Sitzungssaal des Rathauses. Wir werden unsere Gemeinderatssitzungen in der Bauermühle abhalten. Auch Trauungen finden dort statt.“

KUZ: Vier Expertenworkshops Anfang des Monats

Die Volkshochschule mit ihren Seminaren und das Büro des Kulturzentrums übersiedeln indessen in das zentral gelegene Gebäude, in dem der Schlecker untergebracht war. „Dort werden Büroräumlichkeiten adaptiert“, weiß Claudia Priber vom Büro des Kultur- und Baulandesrates Helmut Bieler.

Wie geht’s nun mit dem KUZ weiter? „In der ersten Septemberwoche gibt es vier Expertenworkshops, wofür die Kulturabteilung des Landes, die BELIG, die Stadtgemeinde sowie die Plattform „Rettet das Kulturzentrum Mattersburg“ Experten nominieren konnten. Ein weiterer öffentlicher Workshop ist Mitte bis Ende September geplant. Hier sollen die Ergebnisse der Workshops präsentiert und diskutiert werden“, so Priber.