Erstellt am 17. Juli 2014, 06:01

von Richard Vogler

„Das war vorhersehbar“. Zwangsversteigerung / Das FMZ 2000 kommt am 5. August unter den Hammer. Reaktionen der Politiker fallen unterschiedlich aus.

Verschuldet. 500.000 Euro an offenen Zahlungen des Besitzers.  |  NOEN, zVg

Die BVZ berichtete in der Vorwoche - der untere Teil des FMZ 2000 wird am 5. August zwangsversteigert. Von Seiten des Besitzers (SOM Standort Objekt Management GesmbH & Co KG) sind 500.000 Euro an Zahlungen an die Hypo Niederösterreich offen. Die Reaktionen der Lokalpolitiker fallen unterschiedlich aus. „Das war vorhersehbar, dass es zu Schwierigkeiten kommt. Zwei Einkaufszentren - die Arena gemeinsam mit dem FMZ 2000 – ist für eine Stadt wie Mattersburg nicht ideal. Ich hoffe, dass die Versteigerung keine Auswirkungen auf die Geschäfte hat“, berichtet Sonja Sieber von den Grünen.

Geht es nach Ernst Gerdenitsch (Liste Zukunft Mattersburg), so „wird sich auch mit der Zwangsversteigerung nicht viel ändern.“ ÖVP-Vize Michael Ulrich: „Das Konzept der Einkaufszentren am Stadtrand ist offensichtlich keine Patentlösung - auch nicht wirtschaftlich. Die Politik sollte daher verstärkt KMUs in der Innenstadt unterstützen, als unsinnige Zersiedelungen zu fördern.“

Abwanderung in verkehrstechnisch günstigere Lage

SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Salamon verweist darauf, dass dies „wie es zur Zeit aussieht, keine Auswirkungen auf die Betriebe hat.“

Für Sonja Berger, Obfrau der FPÖ Mattersburg, ist es „offensichtlich, dass mehrere Betriebe vom FMZ in die verkehrstechnisch günstiger gelegene Arena abwanderten. Erfreulich ist, dass die bestehenden Mietverträge dieser Geschäftslokale vom neuen Eigentümer mit übernommen werden müssen.“