Erstellt am 03. Juni 2015, 05:25

von Richard Vogler

Salamon weiter im Landtag. Die Ortschefin ist auch gemeinsam mit SPÖ-Klubobmann Christian Illedits und AK-Präsident Alfred Schreiner im Team bei den Koalitionsverhandlungen.

Ortschefin Ingrid Salamon (SPÖ) wird weiterhin eine Periode im Landtag vertreten sein. Foto: Vogler  |  NOEN, Vogler

Die Landtagswahlen sind geschlagen. Die SPÖ, jene Partei mit den meisten Stimmen, wird mit den möglichen Koalitionspartner Verhandlungen aufnehmen.

Aus dem Bezirk sind Mattersburgs Bürgermeisterin Ingrid Salamon, Klubobmann Christian Illedits und Arbeiterkammerpräsident Alfred Schreiner dabei.

Mehr über die geplanten Gespräche finden Sie im entsprechenden Artikel auf Seite 4 der dieswöchigen BVZ-Printausgabe!

Die Stadt Mattersburg war mit mehreren Kandidaten für die Landtagswahlen „gespickt“ – allen voran SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Salamon (Platz zwei der Bezirksliste) und Michael Ulrich (ÖVP, ebenso an zweiter Stelle im Bezirk gereiht).

Salamon mit zweitbestem Bezirks-Ergebnis

Trotz der drei Mandatsverluste auf Landesebene wird Salamon weiter im Landtag vertreten sein. Der Bezirk Mattersburg hält bei der SPÖ zwei Grundmandate, nach SPÖ-Bezirkschef Christian Illedits schaffte Salamon das zweitbeste Ergebnis. In der Stadt fällt die SPÖ mit einem Minus von 4,21 Prozent unter die 50-Prozentmarke.

„Natürlich ist das Ergebnis alles andere als erfreulich. Man sieht, dass sich bei uns in Mattersburg auch der Landestrend ausgewirkt hat. Der Verlust fällt in Mattersburg nicht so stark aus. Ein Grund war sicher, dass ich im Wahlkampf das Gespräch mit den Bürgern gesucht habe.“

2,87 Prozent Plus für Grüne, meiste Gewinne für FP

Die Volkspartei schnitt noch schlechter ab – von 27,29 sackte man auf 22,11 Prozentpunkte ab. ÖVP-Vize Michael Ulrich: „In Mattersburg haben die SPÖ und die ÖVP in etwa gleich viele Prozente verloren. Glücklich bin ich über das Ergebnis sicher nicht. Wir werden dies in den nächsten Tagen analysieren.“

Für die Grünen gingen aus der Stadt Mattersburg Bezirkssprecherin Sonja Sieber, Gemeinderat Michael Unger und Romana Hartl ins Rennen und diese können mit einem beachtlichen Ergebnis aufwarten: Ein Plus von 2,87 bringen 8,9 Prozent (insgesamt 354 Wähler gaben Sieber und Co. ihre Stimme).

„Alle sind sehr fleißig gelaufen, das Ergebnis freut einen natürlich“, hält Sieber fest. Den meisten Zugewinn machte die FPÖ, mit 578 Stimmen hält man bei 14,33 Prozent. Bemerkenswert, da die FPÖ in der Stadt nur auf dem Papier besteht (Obfrau Sonja Berger war auch für ein Statement nicht erreichbar). Die LBL war mit Gemeinderat Peter Pregl vertreten. Nach 148 Stimmen vor fünf Jahren erreichte man nun 186.


Ergebnis Stadt Mattersburg (inklusive Ortsteil Walbersdorf):

SPÖ 47,55 Prozent (-4,21), ÖVP 22,11 Prozent (-5,18), FPÖ 14,33 Prozent (+3,40), Grüne 8,78 Prozent (+2,87), LBL 4,61 Prozent (+0,49), NEOS 2,31 Prozent, CPÖ 0,32 Prozent.