Erstellt am 17. Februar 2016, 05:19

von Richard Vogler

Mehr Sicherheit für S31. Nachdem es zwischen Mattersburg und Wiener Neustadt (S4) ab 2020 eine Mittelleitschiene geben gibt, wird dies auch von Mattersburg bis Oberpullendorf (S31) umgesetzt.

Nächstes Großprojekt. Rainer Kienreich (Foto unten), Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH, kündigt den Bau einer Mittelleitschiene für die S4-Schnellstraße an. Fotos: ASFINAG / Richard Vogler  |  NOEN, Richard Vogler
Wie die BVZ berichtete, wird die S4-Schnellstraße zwischen Mattersburg und Wiener Neustadt bis 2020 mit einer Mittelleitschiene versehen. Die selben Pläne gibt es nun für die S31 – auch für die Strecke von Mattersburg bis Oberpullendorf wird es eine Mittelleitschiene geben.

„Mit den Planungen sind wir noch am Beginn. Fix ist, dass es eine Mittelleitschiene dort geben wird. Wann dies umgesetzt wird, steht noch nicht fest. Wir bekennen uns klar und deutlich dazu“, berichtet Rainer Kienreich, Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH.

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Die Sicherheitsmaßnahmen der S31 gehen auch mit dem „ASFINAG Verkehrssicherheitsprogramm“ konform, wonach alle vierstufigen Schnellstraßenquerschnitte mit einer Mitteltrennung ausgerüstet werden sollen, um insbesondere Frontalkollisionen zu verhindern.

Bereits vor einigen Jahren erfolgte ein Sicherheitsausbau der S31 zwischen Eisenstadt und Mattersburg – seit 2007 gibt es eine Mittelleitschiene und die Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h.

Ob dies dann auch mit den Mittelleitschienen von Mattersburg nach Wiener Neustadt und in Richtung Oberpullendorf der Fall sein wird? „Die zukünftige Höchst-Geschwindigkeit ist Teil der Projektdetaillierung und wir sind – um das seriös zu beantworten – noch zu früh in der Planungsphase“, heißt es von Seiten der ASFINAG.

S4: Erste Sanierung als Akutmaßnahme

Bezüglich Sicherheitsausbau der S4 gab es Kritik von Wolfgang Spitzmüller (Grüne). Er beklagte den Umstand, dass bereits in den Jahren 2009 und 2010 20 Millionen Euro in Arbeiten an der Schnellstraße hineingesteckt wurden und nun erneut 50 Millionen in einen Sicherheitsausbau investiert werden.

„Die ASFINAG übernahm erst 2006 den Straßenbetrieb. Die Unfallrate auf der S4 war um ein Deutliches höher als bei ähnlichen Strecken in Österreich und es galt zu handeln. Die Arbeiten dort waren eine Akutmaßnahme“, erläutert Kienreich, um weiter auszuführen: „Die Maßnahmen haben auch Wirkung gezeigt. Seit dem Jahre 2009 gibt es knapp 40 Prozent weniger Schwerverletzte.“