Mattersburg

Erstellt am 20. Juli 2016, 10:37

S31: Leitschienen zwischen Mattersburg und Weppersdorf . Ab 2017 wird die S31 sicherer gemacht, 2019 wird mit dem Bau einer Mittelleitschiene begonnen.

Horrorcrash. Eine ungarische Autolenkerin kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem entgegenkommenden Autolenker, Das Fahrzeug der Ungarin ging in Flammen auf.  |  BVZ, Stadtfeuerwehr Mattersburg

Schreckliche Szenen spielten sich vergangene Woche auf der S31 ab: Bei einem Unfall ging ein PKW in Flammen auf – für den im Fahrzeug eingeklemmten Insassen kam jede Hilfe zu spät.

Dies ist nicht der erste tödliche Unfall in den letzten Jahren auf der S31, die ASFINAG ergreift jedoch ab 2017 Maßnahmen für eine erhöhte Verkehrssicherheit.

Vorbereitende Maßnahmen ab 2017

„Die S31 Burgenland Schnellstraße weist im Bestand einen Querschnitt mit zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung ohne Mitteltrennung auf. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, führt die ASFINAG einen Sicherheitsausbau von Knoten Mattersburg (km 50) bis Anschlussstelle Weppersdorf / St. Martin (km 73) durch“, berichtet ASFINAG-Pressesprecherin Alexandra Vucsina-Valla, um weiter auszuführen: „Dieser Sicherheitsausbau umfasst neben der Einführung einer baulichen Mitteltrennung auch eine Verbreiterung der Fahrstreifen und die Errichtung von Pannenbuchten. Durch diese Maßnahmen können eine hohe Anzahl der tödlichen Unfälle sowie der Unfälle mit schwerem Verletzungsgrad verhindert werden.“

Im kommenden Jahr erfolgen bereits vorbereitende Maßnahmen, wie zum Beispiel der Sicherheitsausbau der bestehenden Parkplätze Mattersburg und Forchtenstein sowie die Instandsetzung und Verbreiterung der Talübergänge im Bereich Sieggraben.

Sicherheitsausbau soll 2019 starten

Anschließend wird – voraussichtlich ab 2019 – der Sicherheitsausbau vom Knoten Mattersburg bis zur Anschlussstelle Weppersdorf / St. Martin umgesetzt.

Eine wichtige Maßnahme, wenn man den Unfallhergang von vergangener Woche betrachtet: Das ungarische Fahrzeug war auf der S31 in Fahrtrichtung Oberpullendorf unterwegs, kam aus bisher unbekannter Ursache ins Schleudern und geriet dadurch auf die Gegenfahrbahn.

Lenker eingeklemmt - Hilfe kam zu spät

Ein entgegenkommendes Fahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierte mit dem ungarischen PKW. Dadurch wurden beide Fahrzeuge in den Graben geschleudert. Ein Fahrzeug kam seitlich zum Liegen, das andere auf dem Dach. Beim Aufprall geriet der ungarische PKW in Brand. Löschversuche durch Zivilpersonen blieben erfolglos. Für den im Fahrzeug eingeklemmten Insassen kam jede Hilfe zu spät.

Die Lenkerin des zweiten Fahrzeuges wurde beim Eintreffen der Feuerwehr bereits vom Roten Kreuz versorgt. Beim Eintreffen der Stadtfeuerwehr Mattersburg stand ein Fahrzeug im Vollbrand. Der Brand hatte bereits das zweite Fahrzeug erfasst. Der Fahrzeugbrand wurde in der Erstphase durch die Löschanlage des Einsatzfahrzeuges bekämpft und in weiterer Folge mittels Schaumschnellangriffseinrichtung des Rüstlöschfahrzeuges gelöscht.

Nach Freigabe der Unfallwracks durch die Polizei wurde mittels Kran und dem Abschleppwagen bzw. der Abschleppbrille die Fahrzeugbergung durchgeführt.