Erstellt am 28. August 2013, 00:00

Messerstecherin steht vor dem Gericht. Draßburger Nachtlokal / Im Fall des Übergriffs in einem Nachtlokal im März in Draßburg wird eine Frau des versuchten Mordes angeklagt.

DRASSBURG / Blutig endete ein Streit zweier Rumäninnen im vergangenen März in Draßburg. Eine der beiden 22-jährigen Frauen soll damals auf ihre Kontrahentin mit einem Messer eingestochen und sie schwer verletzt haben. Die mutmaßliche Täterin flüchtete, wurde aber in Italien gefasst.

Vor kurzem hat die Staatsanwaltschaft Eisenstadt Anklage wegen versuchten Mordes gegen die Frau erhoben, die derzeit in Untersuchungshaft sitzt. Grund dafür seien zwei Messerstiche in den Oberkörper, die sie ihrer rumänischen Kollegin zugefügt hat und welche lebensgefährlich gewesen sein sollen, heißt es vonseiten der Staatsanwaltschaft. Wann der mutmaßlichen Täterin der Prozess gemacht werden wird, steht noch nicht fest.

Zum Mordversuch-Vorwurf nicht geständig

Die Hauptverhandlung soll im Herbst stattfinden. Laut Landesgericht ist sie zum Vorwurf des versuchten Mordes nicht geständig. Im Gegenteil, sie selbst sei von ihrer Kollegin angegriffen worden und habe die Angriffe mit dem Messer abwehren wollen, so die Angeklagte. Bei einem Schuldspruch droht der Rumänin eine Freiheitsstrafe zwischen zehn und 20 Jahren oder lebenslänglich.

Laut der Staatsanwaltschaft Eisenstadt erlitt das Opfer bei der Attacke zwei Stichwunden im Bereich des Oberkörpers und im Rücken. Es soll der Frau aus Rumänien mittlerweile wieder gut gehen.