Erstellt am 15. Oktober 2013, 11:26

MEZ-Nahversorger: Noch alles offen. Innenstadt / Der Besitzer verhandelt noch immer mit einem möglichen Nahversorger. Eine Entscheidung soll bis Ende des Jahres fallen.

Ungewisse Zukunft? Jene Gerüchte, wonach der untere Bereich im MEZ nicht mehr vermietet werden soll, dementiert der Besitzer des Einkaufszentrums. Foto: Richard Vogler  |  NOEN, Richard Vogler
Von Richard Vogler

Innenstadt / Die längerfristige Zukunft des Mattersburger Einkaufszentrums ist immer noch ungeklärt, die kurzfristige spricht jedoch eine deutliche Sprache: Vergangenen Freitag hatte die Sozialeinrichtung „Mein Laden“ zum letzten Mal im MEZ geöffnet, im Inneren des Untergeschoßes gibt es nun keinen einzigen Raum mehr, der besetzt ist.

„Mein Laden“ musste sich neue Bleibe suchen

„Wir übersiedeln in das Fachmarktzentrum (Anm.: Im unteren Bereich beim Dänischen Bettenlager). Wir benötigen noch eine Woche Vorbereitungszeit, am Montag, dem 21. Oktober werden wir wieder unsere Dienste anbieten“, berichtet Mein Laden-Geschäftsführerin Vera Vlassits. „Mein Laden“ musste sich eine neue Bleibe suchen, weil der Vertrag von Seiten des Besitzers, der Conwert Immobilien Invest, nicht verlängert wurde.

Die aktuellen Pläne von Convert sind schon länger am Tisch: Im unteren Bereich soll über die gesamte Fläche ein Nahversorger seine Dienste anbieten. Mit wem man in Verbindung steht, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Für Oktober anvisierte Lösung wurde anscheinend vertagt

Vor zwei Monaten wurde auf Anfrage der BVZ festgehalten, dass man „im Oktober zu einer Lösung“ kommen will, dies wurde anscheinend wieder vertagt. „Wir stehen noch mitten in Gesprächen, es ist jedoch noch nichts finalisiert. Bis Ende des Jahres soll eine Entscheidung fallen“, berichtet Kay-Uwe Sebeikat von Conwert.

Jene Gerüchte, wonach man in Erwägung zieht, den unteren Bereich nicht mehr zu vermieten, dementiert er: „Das stimmt nicht. Kommen wir mit dem Interessenten auf keinen Nenner, so wird weiter nach einem Mieter Ausschau gehalten.“

Lesen Sie dazu auch den dieswöchigen BVZ-Kommentar von Richard Vogler: